Haben Sie schon einmal von „Plogging“ gehört? Vielleicht haben Sie sogar schon Leute gesehen, die beim Laufen anhalten, um Müll aufzuheben. Diese Aktivität ist mehr als nur ein komisches Hobby, es ist ein globaler Trend, mit dem jeder Einzelne etwas für die Umwelt tun kann.

Was genau ist Plogging?

Der Name setzt sich zusammen aus dem schwedischen Wort plocka upp (aufheben) und dem englischen Wort „Jogging“. Der Trend entstand um 2016 in Schweden und verbreitete sich schnell über soziale Medien. Die Idee ist einfach: Während man joggt oder spazieren geht, sammelt man den Müll, den man auf dem Weg findet.

Warum ist Plogging so beliebt?

Plogging kombiniert zwei positive Dinge: Bewegung und Umweltschutz. Es ist ein tolles Workout, denn durch das ständige Anhalten und sich Bücken trainiert man mehr Muskelgruppen als beim normalen Laufen. Gleichzeitig hat man das gute Gefühl, die Natur sauberer zu machen. Diese direkte, sichtbare Wirkung hat einen positiven Einfluss auf die Motivation. Viele Menschen organisieren Plogging-Events in Gruppen, was auch die Gemeinschaft stärkt.

Wie kann man anfangen?

Der Einstieg ist sehr einfach. Man braucht nur Laufschuhe, Handschuhe zum Schutz der Hände und einen Müllsack. Man kann alleine starten oder sich einer Gruppe anschließen. Es kommt nicht darauf an, wie viel Müll man sammelt. Jedes einzelne Stück Plastik, das nicht in der Natur bleibt, ist ein Erfolg.