Personal pronouns (ich, du, er …)
Nominative (subject)
Im Nominativ steht das Subjekt des Satzes – die Person oder Sache, die handelt. Das Verb wird an das Subjekt angepasst, daher ist die Wahl des richtigen Pronomens entscheidend. Die Nominativpronomen sind: ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie/Sie. Sie werden auch nach Verben wie sein, werden und bleiben verwendet, um das Subjekt zu identifizieren oder zu beschreiben, z. B. „Das bin ich.“
Eine wichtige Ausnahme ist das unpersönliche es als Platzhalter, etwa in „Es regnet“ oder „Es gibt“. Hier bezieht sich es nicht auf eine bestimmte Sache, sondern erfüllt eine grammatische Funktion.
- Ich bin müde.
- Das ist er.
Sie (capital)
Das höfliche Sie wird für formelle Anrede verwendet, sowohl im Singular als auch im Plural. Es wird immer großgeschrieben und nimmt dieselben Verbformen wie sie (Plural) an: Sie sind, Sie haben, Sie kommen. Die Großschreibung ist ein Zeichen des Respekts und in der Schriftsprache verpflichtend.
Eine Besonderheit ist die Verwechslungsgefahr mit dem Personalpronomen sie (sie/Plural). Im Gesprochenen sind sie identisch; der Kontext entscheidet. Im Schriftlichen unterscheidet nur die Großschreibung.
- Sprechen Sie Englisch?
- Können Sie mir helfen?
du vs Sie
du verwendet man bei Freunden, Familie, Kindern und in informellen Situationen. Sie benutzt man bei Fremden, im Beruf und in formellen Kontexten. Der Wechsel von Sie zu du wird meist von der älteren oder höhergestellten Person angeboten – das nennt man „das Du anbieten“. Solange das nicht geschieht, bleibt es bei Sie.
Eine wichtige Ausnahme: In bestimmten Gruppen (z. B. Jugendgruppen, Sportvereinen) ist das du auch unter Erwachsenen üblich, obwohl man sich nicht privat kennt.
- Du bist mein bester Freund.
- Sie sind sehr freundlich.
Practical Examples
Die folgenden Beispiele zeigen die Nominativpronomen in alltäglichen Sätzen. Achten Sie darauf, wie das Pronomen mit dem Verb übereinstimmt und wie es sich auf das grammatische Geschlecht des Nomens bezieht. Bei Nomen wie der Hund oder der Tisch verwendet man er, auch wenn es sich um ein Tier oder einen Gegenstand handelt.
- Ich bin Studentin.
- Bist du müde?
- Er wohnt in Hamburg.
- Sie kommt aus Spanien.
- Das ist ein Auto. Es ist neu.
- Wir lernen Deutsch.
- Woher kommt ihr?
- Sie sprechen sehr schnell.
- Herr Müller, sind Sie Lehrer?