Possessives with family words (mein, dein, unser)
Pattern
Possessivartikel wie mein, dein, sein, ihr, unser und euer drücken Besitz oder Zugehörigkeit aus und stehen immer vor einem Nomen. Sie passen sich in Genus, Numerus und Kasus an das folgende Nomen an, nicht an den Besitzer. Die Endungen sind identisch mit denen des unbestimmten Artikels ein/eine: Maskulin und Neutrum haben keine Endung, Feminin und Plural bekommen -e. So sagt man mein Vater (maskulin), meine Mutter (feminin), mein Kind (neutrum) und meine Eltern (Plural).
Eine Besonderheit ist euer: In der femininen und pluralen Form fällt das -e- vor dem -r weg, also eure Mutter, eure Eltern. Die formelle Anrede Ihr wird immer großgeschrieben, auch mitten im Satz.
- Mein Vater ist groß.
- Meine Mutter ist nett.
- Unser Kind schläft.
- Unsere Großeltern leben in Berlin.
No noun after possessive
Wenn das Nomen weggelassen wird, weil es aus dem Kontext klar ist, übernimmt der Possessivartikel die Rolle eines Pronomens und erhält starke Endungen: -er für maskulin, -e für feminin, -s für neutrum, -e für Plural. Diese Formen entsprechen den Endungen des bestimmten Artikels im Nominativ. Zum Beispiel: Ist das dein Buch? – Ja, das ist meins.
Bei euer fällt auch hier das -e- vor dem -r weg: eurer (maskulin), eure (feminin/Plural). Die neutrale Form meins ist in der gesprochenen Sprache üblich; in der Schriftsprache ist auch meines korrekt.
- Ist das dein Vater? – Nein, das ist meiner.
- Ist das dein Kind? – Ja, das ist meins.
Capital Ihr
Die formelle Anrede Sie verwendet den Possessivartikel Ihr, der immer großgeschrieben wird, um Respekt auszudrücken. Die Formen folgen den gleichen Regeln wie die anderen Possessivartikel: Ihr (maskulin/neutrum), Ihre (feminin/Plural). Diese Großschreibung unterscheidet die formelle Anrede von den informellen Formen ihr (3. Person Singular feminin) und ihr (2. Person Plural).
- Ist das Ihr Schlüssel?
- Sind das Ihre Eltern?
Practice
Üben Sie mit einem Familienstammbaum: Schreiben Sie Sätze wie Das ist mein Vater und Das ist meine Mutter. Lassen Sie dann das Nomen weg und verwenden Sie die Pronomen: Das ist meiner, Das ist meine. Achten Sie darauf, dass die Endung immer zum Genus des Nomens passt, nicht zum Geschlecht des Besitzers.
Practical Examples
- Mein Vater ist groß.
- Meine Mutter ist nett.
- Ist das dein Bruder?
- Nein, das ist nicht mein Bruder.
- Wo ist deine Schwester?
- Unser Kind schläft.
- Unsere Großeltern leben in Berlin.
- Ist das deine Familie?
- Mein Opa liest die Zeitung.
- Meine Oma backt Kuchen.
- Das ist unser Haus.
- Ist dein Onkel hier?
- Nein, mein Onkel ist nicht hier.
- Unsere Tante kommt morgen.
- Meine Eltern sind alt.
- Dein Kind ist süß.
- Seine Oma wohnt in Köln.
- Ihr Vater arbeitet viel.
- Euer Haus ist groß.
- Ihre Kinder spielen draußen.